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Es war einmal...........
So beginnen Märchen, oder eine neue Guggemusik!
Wie alles begann:
Im Februar 2010 haben eine gute handvoll Musiker beschlossen, einen eigenen Guggemusik-Verein zu gründen.
Warum?
Im alten Guggemusik-Verein gab es unter anderem musikalischen Stillstand.
Aus diesem und vielen weiteren Gründen, haben wir uns entschlossen es besser zu machen.
Das große Ziel war es, 2011 beim Mainzer Rosenmontagszug mit eigener Zugnummer dabei zu sein.
Und wir haben es geschafft - Zugnummer 113 beim Rosenmontagszug 2011 in Mainz
Mit viel Engagement und Fleiß, wurde ein Übungsraum gesucht, Mitspieler rekrutiert, Lieder ausgesucht
und fleißig geprobt. Gut die Hälfte von uns, konnte kein Instrument spielen. Auch die Jugend hatte Spaß am musizieren.
Mit einem Jugendwart wurde die Jugendarbeit voran getrieben und zählen 14 Kinder und Jugendliche in unserem Verein.
Mittlerweile sind wie ein eingetragener Verein.
Am 15.01.2011 war unser großer Tag - Premierenauftritt !
Alle fieberten dem Tag entgegen, waren aufgeregt, angespannt oder auch hyperaktiv ;-)
Nach unserem Auftritt wurden wir von allen Seiten gelobt, es war ein toller Tag und ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Guggemusik ist einfach geil!
Bei uns sind die Mitglieder der Star und nicht ein einzelner, oder ein Orga-Team.
Wir beschließen soweit wie möglich alles gemeinsam, demokratisch eben.
Im Vordergrund muss der Spaß stehen, jeder ist wichtig. Alle sollen am Gelingen aktiv beitragen.
Ein neuer Name benötigten wir auch, da man uns ja ein gewisses aufmucken nachsagte und wir auch heiße Mucke machen wollten,
war der erste Teil des Namens schnell gefunden.
MUGGE (schaut mal auf Wikipedia.de Herkunft und Schreibweise)
Da wir an das Projekt mit höllisch viel Spaß und teuflischem Vergnügen gingen, war somit auch der zweite Teil gefunden.
DEIWEL (rhoihessisch für Teufel, oder auch vom griechischen Diabolos = Durcheinanderwerfer / Verwirrer, musikalisch gesehen)
Die 1. Ingelheimer Guggemusik "Mugge Deiwel" war geboren!
Seit dem 24.11.2010 - Guggemusik Mugge Deiwel Ingelheim e.V.
Wollt ihr auch ein Deiwel sein? Worauf wartet ihr noch!
Aber Vorsicht! Wir sind ansteckend.......
Näheres unter: info (at) muggedeiwel.de
Wegen Email Suchmaschinen für Spams - Bitte (at) durch @ ersetzen. DANKE!
Was ist eigentlich Guggemusik und welche Geschichte steckt dahinter?
Die Gugge(n)musik kommt ursprünglich aus dem alemannischen
Raum, Schweiz und Süddeutschland
Sie ist Bestandteil der schwäbisch-alemannischen Fasnacht, der Basler Fasnacht,
Luzerner Fasnacht, Berner Fasnacht und allgemein der Zentralschweizer Fasnacht.
Ihren Ursprung hat die Musik im Brauch, die Wintergeister mit dem Blasen von
Kuhhörnern auszutreiben.
Erstmals erwähnt wurde sie
im 16. Jahrhundert, als man zur Karnevalszeit mit Rasseln, Blecheimern,
Trommeln, Kuhglocken oder Pfeifen umherzog, um die Geister des Winters zu
vertreiben. Die Musik sollte entsprechend schräg sein, laut und jämmerlich.
Damals schon wurden Masken und Kostüme verwendet: Tücher und alte Lumpen sowie
eine Menge Fantasie nahm man, um sich zu verkleiden und die Geister zu
verschrecken.
Als im Jahre 1874 erstmals eine Blaskapelle zum Morgenstreich in Basel
mitmarschierte, wurden zunächst heftige Proteste laut, zehn Jahre später wurde
es aber polizeilich erlaubt. Der Begriff "Guggenmusik" ist erstmals an der
Basler Fasnacht von 1906 belegt.
1934 erlebten die Guggemusiken ihren großen Aufschwung und zogen am nicht
genutzten Fasnachtdienstag – der nun als spezieller Guggetag gilt – in großer
Zahl durch Basel „mit schmetterndem Getöse“, „bäumig schränzend“ und „vorüber
rasselnd“.
In den 50er Jahren schwappte das Guggefieber dann nach Süddeutschland, Italien
und Österreich über. Heute gibt es viele Arten von Guggemusik, von schräg bis
zur Big Band Gugge, die in der Fasnacht die Leute begeistern. Oft werden Volks-
und Kinderlieder sowie bekannte Popsongs gespielt.
Über Videoportale wie youtube.com, myvideo.de, Clipfish.de und andere könnt ihr einen ersten Eindruck über Guggemusik erhalten. Gebt einfach GUGGEMUSIK oder GUGGENMUSIK als Suchbegriff ein. Aber Achtung, es besteht akute Ansteckungsgefahr.
Viel Spaß!!
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